So. 24.12.2017

Gasometer Ade, Alternative Willkommen!

Er ist uns ans Herz gewachsen; er sollte uns eine neue großartige Heimat geben; er hat viele von uns zusammengeführt! Zum Ende des Jahres muss der Vorstand nun das Fazit ziehen, dass er nicht mehr an den Erfolg am Monte Gaso durch eine Seilschaft bestehend aus DAV, Stadtwerke und Stadt Münster glaubt. Ein erzwungener Abstieg mitten auf dem Weg zum Gipfel – eine ganz bittere Pille für alle Beteiligten!

Im Frühjahr haben die Stadtwerke ihre Vorstellungen für einen Pachtvertrag mit Erbbaurecht auf dem Gasometergelände dargelegt: eine faire und tragbare Pacht, aber keine Bereitschaft, die Sanierungs- und Erhaltungsaufwände für den Gasometer von knapp 800.000 € zu finanzieren. Eine solche Investition ist jedoch notwendig. Der Vorstand hat alles erdenklich Mögliche in die Hand genommen – von der Partnerschaft mit einem Hotelinvestor über die Förderung durch das Land NRW bis hin zu wiederholten Kontakten mit der Stadtverwaltung sowie den Stadtwerken. Doch es konnte keine Bewegung in die Sache gebracht werden. Der andauernde Stillstand bringt uns nicht weiter. Daher sah sich der Vorstand gezwungen, dem Gasometer-Projekt schweren Herzens „Ade“ zu sagen und seine Kraft in die neue Suche nach einer Alternative für uns alle zu stecken. Dieses extrem schwierige Unterfangen ist im vollen Gange! Der Vorstand maßt sich dabei nicht an, mal eben in Münster eine neue Kletterhalle bauen und betreiben zu wollen, sondern sucht nach Zielen, denen wir gewachsen sind. Teilnehmer, Mitwirkende, Gestaltende, Sponsoren, “Applaudierende“… dieser Expedition sind herzlich willkommen.