2018 – Ausbildung

DAV Aufbaukurs Hochtouren – Vielfalt kennenlernen

Am 26. Juli bei größter Hitze in Münster brachen wir – aufgeregt und voller Erwartungen – gen Pitztal zum Taschachhaus (2434 m) auf, um die nächsten Tage in Eis und Schnee zu verbringen. 6 Teilnehmende (Beate, Martin, Sebastian, Inka, Sarah, Pia) und Peter, sowie ab Freitag auch Alex, ließen sich von der wunderbaren Bergwelt und dem Taschachhaus verwöhnen.

Der Freitag stand im Namen der Wiederholung: Selbstrettung und Fremdrettung (lose Rolle, Gardaknoten und vieles andere) wurden auf dem Hausgletscher, dem Taschachferner, nochmals geübt, bevor es dann losgehen sollte auf Tour!
Aufgrund der warmen Bedingungen vor Ort, entschieden wir uns bei der Tourenplanung für Routen mit höherem Fels- als Eis-Anteil und nahmen uns für Samstag die Besteigung der Eiskastenspitze (3373 m) vor. Eine abwechslungsreiche Tour mit viel Geröll, etwas Firn und Kletterei im I. Grad, so wie ein paradiesischer Zustieg und ein phänomenales Gipfelpanorama erwarteten uns.

Begeistert von den Eindrücken und mit den ersten Blasen an den Füssen bestiegen wir tags darauf die hintere Ölgrubenspitze (3296m) – ebenfalls ein sehr lohnenswerter Gipfel mit einem fesselnden Panorama und bei bestem (fast schon zu warmem) Wetter.

Am letzten Tag gingen wir eine reine Gletschertour, begleitet von ein paar Steinböcken: Über den aperen, teils recht steilen Gletscher hoch zum Urkundsattel, dann in Seilschaft und über Schnee weiter zum Taschachjoch (3241m). Nachdem wir noch die Standfestigkeit eines selbstgebauten T-Ankers getestet hatten, stiegen wir über den Tobias Jungk Klettersteig zurück zur Hütte. Das Wetter war die Tage über äußert stabil und gut, so dass wir alle Touren wie geplant gehen konnten.

Wir danken unseren tollen und verständnisvollen Anleitern Peter und Alex für Ihre Geduld, Nervenstärke und das Fachwissen und freuen uns auf eine Fortsetzung.

Inka & Pia





« zurück zur Übersicht