2016 – Klettern

Offene Landesmeisterschaft Teil 1 am 27.02.2016 in Aachen

Der lange Trainingswinter liegt hinter uns und so wurde es langsam Zeit zu schauen, ob sich die Anstrengungen denn gelohnt haben. Da kam die offene Landesmeisterschaft im Bouldern gerade gut gelegen.
Pünktlich um 6.15 Uhr starteten wir reichlich verschlafen in Richtung Aachen. In der neuen Boulderhalle Campus war schon einiges los. Trotzdem konnten die Münsteraner Athleten schon mal einen Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen werfen. Nach der Registrierung wurde sich aufgewärmt und die Konkurrenz in Augenschein genommen.
Pünktlich konnte der Wettkampf mit der Qualifikationsrunde beginnen und die C-Jugend (Jahrgänge 2003-04) durfte unter lauten Anfeuerungsrufen zeigen, was sie drauf haben. Direkt im Anschluss folgte die B-Jugend (Jahrgänge 2001-02), bei der Münster mit 2 Athleten vertreten war. Tjorven Suhr verpasste das Finale sehr knapp (7. Platz). Besser lief es für Oskar Staltmanis, der sicher mit dem 4. Platz ins Finale einzog.
Marek Beck musste auf seiner ersten Landesmeisterschaft direkt bei den Herren starten und konnte hochmotiviert an 2 Bouldern den Bonusgriff erreichen. Die Routenbauer verlangten den Athleten einiges an Können ab. Von langsamer Plattenkletterei bis zu athletischen Sprüngen wurde alles abgefragt.
Nachdem die Athleten für das Finale in der Isolation verschwunden waren, konnten die Routenbauer die Boulder umbauen. Die Spannung stieg und mit etwas Verspätung liefen die Finalteilnehmer geschlossen in die Halle ein. Jetzt galt es, sich an den (jeweils nach Altersklassen unterteilten) 4 Finalbouldern zu messen. Während der erste Boulder für Oskar Staltmanis noch problemlos zu bewältigen war, ging es bei Boulder 2-4 schon härter zur Sache. Letztendlich reichte es mit einem Top und 2x Bonus zu einem souveränen 5. Platz für Oskar!
Nachdem die Siegerehrung vorbei und alle Verabschiedungen gemacht waren, ging es gegen 20 Uhr wieder Richtung Münster zurück. Die Stimmung war super, so dass uns auch der 1- stündige Stau bei Köln nicht mehr viel ausmachen konnte. Erschöpft von dem langen Tag, waren zum Ende der Fahrt aber doch mehr Augen zu als auf. Gegen 23.30 Uhr war dann aber auch der letzte Teilnehmer endlich zuhause.

Philipp Klaricic





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